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Wieder Sicherheit in Mallorca – ETA Terroristen gefasst

Heute Morgen gelang der spanischen Polizei nach Medienberichten die Festnahme dreier Mitglieder der baskischen Terrororganisation ETA. Darunter sei auch ein führendes Mitglied des bewaffneten Armes. Die drei Männer wurden in der französischen Stadt Le Corbier in den Alpen aufgespürt. Es wird vermutet, dass die Männer für die Bombenanschläge auf der spanischen Ferieninsel Mallorca verantwortlich sind oder zumindest an der Vorbereitung beteiligt waren.
Die baskischen Untergrundkämpfer versuchen seit fast 50 Jahren, ein unabhängiges Baskenland durch Terrorattentate zu erzwingen. Vorige Woche kamen durch Bombenanschläge der ETA bereits zwei mallorkinische Polizisten ums Leben. Touristen waren bisher niemals Ziel der fast immer vorab angekündigten Attentate der ETA. Insgesamt unterscheiden sich die Methoden der ETA doch sehr von denen der gefürchteten Al Kaida.
Durch die Festnahme der drei mutmaßlichen Mallorca-Bomber sollte auf der Urlaubsinsel jedoch wieder Sicherheit eingekehrt sein.

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ETA-Terror auf Mallorca: Gefahr oder heiße Luft?

Die baskische Terrorgruppe ETA hat nach neuesten Medienberichten nun die Ferieninsel Mallorca als Ziel für ihre Anschläge auserkoren. Ende Juli wurden durch eine Autobombe zwei mallorkinische Polizisten getötet, Touristen kamen bisher nicht zu Schaden. Wenige Tage später explodiereten weitere Sprengsätze in der Hauptstadt Palma de Mallorca. Doch wie groß ist die Gefahr für deutsche Urlauber jetzt und in der Zukunft? Welche Ziele verfolgt die ETA und welche Methoden benutzt sie dafür? Und die wichtigste Frage für Reisefreudige: Ist die Gefahr so groß, dass man besser auf seinen bereits gebuchten Jahresurlaub auf der Ferieninsel verzichten sollte?
ETA ist die Abkürzung für „Euskadi Ta Askatasuna“, was übersezt „Baskenland und Freiheit“ bedeutet. Seit 1895 kämpft die Untergrundorganisation mit terroristischen Mittel für ein unabhängiges Baskenland ohne politischen Einfluss der spanischen Regierung. Fakt ist natürlich, dass die ETA schon seit langem durch Autobomben und andere Sprengkörper Terror auf dem spanischen Festland verbreitet. Trotz regelmäßiger Attentate kamen im Kampf der ETA jedoch sehr selten Zivilisten zu Schaden. Die Methoden dieser Organisation unterscheiden sich erheblich von denen der gefürchteten Al Kaida. Bei Anschlägen der ETA findet normalerweise im Vorfeld eine telefonische Warnung an die Polizei statt, wann und wo eine Bombe explodieren wird. So geschah es auch bei den neuesten Ereignissen in Palma. Daran lässt sich ableiten, dass das Ziel der Terroristen eher die Ehre der Sicherheitskräfte ist, denn das Leben von Touristen. Zudem sei die Sprengkraft der neuesten Bomben nach Medienberichten absichtlich sehr gering gehalten worden.
So traurig der Tod der beiden mallorkinischen Polizisten auch sein mag, für Urlauber aller Nationen scheint nur eine äußerst geringe Gefahr zu bestehen. Offensichtlich verfolgt die ETA ihre Ziele zwar mit harten Mitteln, doch sie scheint im Gegensatz zur Al Kaida großen Wert darauf zu legen, Unschuldige nicht in ihren Konflikt mit der spansichen Regierung hineinzuziehen. Dies hat für die ETA wahrscheinlich auch politische Gründe, denn durch zivile ausländische Opfer würde sich die ETA für immer eine mögliche internationale Unterstützung für ein unabhängiges Baskenland verbauen. Auch wenn es momentan keine solche Befürwortung gibt.
Insgesamt kann nur davon abgeraten werden, seinen bereits gebuchten und bezahlten Urlaub zu stornieren, denn die Reiseveranstalter stufen die Gefahr als so niedrig ein, dass momentan keine Stornokosten erstattet werden. Unser Tipp: Genießen Sie Ihren Urlaub und lassen Sie sich nicht von populistischen Medienberichten verrückt machen. Touristen gehören nicht zu den Zielen der baskischen Untergrundkämpfer, denn sonst wären die Bomben der vergangenen Tage nicht einige Kilometer von den beliebten Touristenzielen entfernt explodiert. Die Drohung steht jedoch weiterhin im Raum und sollte ernst genommen werden. Halten Sie also trotzdem die Augen offen.

Schweinegrippe auf Mallorca

Nach neuesten Pressemeldungen kehren immer mehr Deutsche krank aus dem Urlaub zurück. Infiziert sind sie mit der ominösen Schweinegrippe. Vor dieser wird schon seit Monaten gewarnt , als hätten sich Pest, Syphillis und Aids zu einer Krankheit verschmolzen, die nur darauf wartet, von Mallorca aus die Menschheit auszurotten. „Hunderte“ hätten sich nach Angaben der BILD-Zeitung schon auf Mallorca angesteckt. Doch wie gefährlich ist das neue Supervirus eigentlich?
Fakt ist, weltweit starben bisher rund 1000 Menschen an der höchst ansteckenden Krankheit. Fakt ist aber auch, dass unter den Todesfällen hauptsächlich Menschen mit ohnehin stark geschwächtem Immunsystem waren und dass moderne Grippemittel bisher noch sehr zuverlässig die Infektion bekämpfen. Viele der Infizierten bemerkten nicht einmal, dass es sich um die Schweinegrippe und keine normale Grippe handelte. Ohne Medikamente kann die Schweinegrippe aber auch für gesunde Menschen gefährlich werden. Die größte Gefahr geht wohl von einer zukünfitgen Mutatuion des Virus aus.
Doch was ist von den Horrormeldungen aus Mallorca zu halten, es sei eine junge, gesunde Frau an der Krankheit gestorben? Bislang wurde weder die Identität der Frau restlos geklärt, noch ihr vorheriger Gesundheitszustand. Da jedoch kein bekanntes Medikament half, gibt dies für die spanischen Behörden doch Anlass zur Sorge, denn Sie könnte bereits in mutiertes Virus in sich getragen haben. Insgesamt kann man die Horrormeldungen mehrerer mittelmäßig seriöser Zeitungen unter der Rubrik „Panikmache und Sensationslust“ einordnen, denn selbst wenn man sich im Urlaub mit der Schweinegrippe infizieren sollte, ist das noch lange kein Anlass, sein Testament zu schreiben. Natürlich sollte man zur Zeit die üblichen Hyginetipps beim Mallorca Urlaub etwas mehr beachten, als man es normalerweise tun würde. Vor allem Kinder und gsundheitlich angeschlagene Menschen sollten bei Verdacht sofort einen Arzt aufsuchen. Die Statistik abseits der Pressemeldungen zeigt jedoch, dass vom H1N1-Virus eine weitaus geringere Gefahr ausgeht, als dem Bürger durch die Medien suggeriert wird. Den Urlaub sollte man sich aber auf keinen Fall verderben lassen.


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