Archiv für August 2009

Bundesliga-Umfrage – Deutscher Meister wird nur der FCB

Wenige Wochen ist die aktuelle Bundesligasaison erst alt und verspricht schon jetzt noch spannender als die letzte zu werden. Meister Wolfsburg und Schalke 04 liegen vorn, während die Bayern erneut einen klassischen Fehlstart hingelegt haben. Trotzdem glauben laut einer Umfrage im Auftrag des Sportinformationsdienstes (SID) mehr als 40 Prozent (Umfrage: Erwarteter deutscher Fußballmeister) der Deutschen jetzt schon zu wissen, dass der FCB diesmal wieder den Meistertitel erringen wird. Derselben Umfrage zu Folge sieht die Mehrheit den Rekordmeister unter seinem neuen Trainer Louis van Gaal auf dem Weg zurück in die Erfolgsspur (Umfrage: Rückkehr des FCB in die Erfolgsspur mit Louis van Gaal). Weitere Umfragen und Statistiken zur Bundesliga finden sich unter anderem bei Statista, einem Portal für Studien und Statistiken.

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Zahlen in rauen Mengen – Statista das Statistik-Portal

Wie viele Menschen studieren in Deutschland? In welcher Altersgruppe gibt es die meisten Internutzer? Welche Politiker bekommen derzeit von den Deutschen die besten Noten? Wer Antwort auf diese Fragen haben wollte, musste bis vor kurzem mindestens drei verschiedene Quellen bemühen. Das hat sich geändert seit es Statista.com gibt. Die von der Statista GmbH betriebene Website ist das weltweit erste Statistik-Portal, das statistische Daten verschiedener Institute und Quellen bündelt. Die von Statista verwendeten Daten stammen aus über 500 unterschiedlichen Quellen. Darunter zahlreiche große Namen aus der Welt der Statistik und Markt- bzw. Meinungsforschung wie etwa das Institut für Demoskopie Allensbach, das Statistische Bundesamt oder das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung. Besonders wichtig für alle Bildungshungrigen und Zahlenjunkies: Statista erfüllt alle wissenschaftlichen Standards. Damit eignet sich die Datenbank auch als Recherche-Quelle für Studenten, Wissenschaftler oder Journalisten. Statista bietet nach eigenen Angaben derzeit einen einfachen und schnellen Zugang zu über einer Million Datensätzen. Neben einem thematisch breitgefächerten kostenfreien Angebot bietet Statista seit kurzem auch kostenpflichtige Dienstleistungen für Geschäftskunden an. Dazu gehören ausführliche Analysen zu 500 namhaften Marken, repräsentative Online-Umfragen und Infobroker-Dienste. Und wie sieht’s nun mit den Fragen vom Anfang aus? Im letzten Wintersemester studierten an deutschen Hochschulen zwei Millionen Menschen, fast 90 Prozent der 14 bis 29-Jährigen nutzen das Internet und der am besten benotete Politiker ist derzeit – mit knappem Vorsprung vor Bundeskanzlerin Angela Merkel – Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. (MB)

Wieder Sicherheit in Mallorca – ETA Terroristen gefasst

Heute Morgen gelang der spanischen Polizei nach Medienberichten die Festnahme dreier Mitglieder der baskischen Terrororganisation ETA. Darunter sei auch ein führendes Mitglied des bewaffneten Armes. Die drei Männer wurden in der französischen Stadt Le Corbier in den Alpen aufgespürt. Es wird vermutet, dass die Männer für die Bombenanschläge auf der spanischen Ferieninsel Mallorca verantwortlich sind oder zumindest an der Vorbereitung beteiligt waren.
Die baskischen Untergrundkämpfer versuchen seit fast 50 Jahren, ein unabhängiges Baskenland durch Terrorattentate zu erzwingen. Vorige Woche kamen durch Bombenanschläge der ETA bereits zwei mallorkinische Polizisten ums Leben. Touristen waren bisher niemals Ziel der fast immer vorab angekündigten Attentate der ETA. Insgesamt unterscheiden sich die Methoden der ETA doch sehr von denen der gefürchteten Al Kaida.
Durch die Festnahme der drei mutmaßlichen Mallorca-Bomber sollte auf der Urlaubsinsel jedoch wieder Sicherheit eingekehrt sein.

Andere Länder, andere Sitten

Eine Urlaubsreise ist ein tolles Erlebnis für Jung und Alt. Oftmals freut man sich nichtnur auf den Strand, sondern auch auf andere Kulturen. Endlich erhält man einen hautnahen Einblick in die Lebensweise von Menschen, die man sonst nur aus Film, Fernsehen oder Literatur kennt. Wenn man sich jedoch mit Menschen aus einer anderen Kultur unterhält, kann man sehr schnell in verschiedene Stolperfallen treten. Vor allem Gesten bieten oftmals Raum für gravierende Missverständnisse. Hier eine kleine Zusammenfassung verschiedener Stolperfallen: In mehreren arabischen Kulturen hat der erhobene Daumen eine andere Bedeutung als zu hause Diese Geste entspricht etwa dem erhobenen Mittelfinger in Europa. In Thailand sollte man dagegen den Kopf eines Mitmenschen nicht berühren oder einem Kind über das Haar streichen. Auch dies gilt als Akt der Beleidigung. Bei einer Reise nach China oder Japan isst man bekanntlich oft mit Stäbchen. Dies kann für Europäer unbewusst zum Faux-Pas werden, wenn man im Gespräch mit dem Stäbchen auf jemanden zeigt. Dies ist Teil eines asiatischen Begräbnisrituals und wird von den Gastgebern sehr ungern gesehen.
Auch freundlich gemeinte Gesten können in anderen Ländern eine Beleidigung darstellen. Klopft man in Europa oder Asien jemandem anerkennend auf die Schulter, wird dies etwa in Japan als Erniedrigung gewertet. Die schlimmste Verfehlung können Sie jedoch in Singapur begehen. Schicken Sie dort zur Geburt eines Kindes eine Glückwunschkarte, die einen Storch abbildet, wird Ihnen die Familie wahrscheinlich nicht mehr wohlgesonnen sein. Der Storch ist dort das Symbol für den Tod eines Elternteils. Theoretisch fände man noch Unmengen weiterer Beispiele für kulturelle Unterschiede in der Gestik, pauschalisieren lassen sich diese jedoch nicht. Um sicher zu gehen, dass Sie bei Ihrer nächsten Urlaubsreise in kein Fettnäpfchen treten, informieren Sie sich am besten im Vorfeld über kulturelle Eigenheiten des Urlaubslandes. So steht einer tollen Reise nichts im Weg.

Eine Hand wäscht die Andere – Affiliate-Systeme im Online-Marketing

Das Internet bietet viele Möglichkeiten, um eine Website weltweit bekannt und beliebt zu machen. Oftmals punkten einzelne Shops mit einer neuen Idee, die Standards für eine ganze Branche setzen kann. So geschah dies beispielsweise bei den großen Portalen Google, Amazon oder ebay. Etwas neuer ist jedoch die Idee, am Erfolg der Anderen teilzuhaben und sich gegenseitig zu unterstützen. Dies geschieht über sogenannte Affiliate-Systeme. Diese sind Partnerschaften zwischen verschiedenen Websites, meist aus unterschiedlichen Branchen. Im Allgemeinen bietet bei solchen Partnerschaften eine Website ein Produkt an und bietet seinen Partnern Banner oder andere Werbemittel, um diese auf Ihrer Seite einzubauen. Manchmal wird auch gleich ein kleiner Onlineshop auf der Partnerseite integriert. Klickt nun ein Internetnutzer beim Werbeträger den Link beispielsweise eines Online-Buchversandes an oder bestellt eine Ware sogar direkt über den beim Partner eingebauten Onlineshop, erhält der Inhaberder Partnerseite eine Provision. Dabei gibt es jedoch verschiedene Vereinbarungen, unter welchen Umständen genau diese Provision ausbezahlt wird.
Bei einem Affiliate-System profitieren als sowohl der Anbieter einer Ware oder einer Dienstleistung, als auch der Partner, der diese auf seiner Seite mitvertreibt. Der Bekanntheitsgrad des Onlineshops steigt und der Partner verdient an seiner Provision für verkaufte Artikel oder für weitergeleitete Kunden. Mittlerweile haben sich bereits mehrere Firmen auf die Vermittlung von Partnerprogrammen spezialisiert und es ist zu erwarten, dass der Markt für diese Art der Werbung in Zukunft weiter wächst. Eine Hand wäscht also die Andere und der Kunde findet auf diese Weise vielleicht Angebote, die ihm sonst nur nach langer Suche begegnet wären.

All-Inclusive-Fallen im Urlaub

Die Versprechen über den ersehnten All-Inclusive-Urlaub lesen sich wunderbar und die Aussicht, alle Leistungen des auserkorenen Urlaubshotels kostenlos und exzessiv nutzen zu können, verlocken so manchen Reiselustigen zur spontanen Buchung. Doch oftmals ist All-Inclusive nicht gleich All-Inclusive. Mehr und mehr wurden unter diesem Begriff in den letzten Jahren versteckte Fallen eingebaut und kaum ist man vor Ort, muss man feststellen, dass der Urlaub wahrscheinlich doch teurer wird als erwartet. Um diese Enttäuschung zu verhindern, sollte man sich im Vorfeld der Buchung die All-Inclusive-Leistungen seines Hotels genau durchlesen. Einen festen Standard für die Definition von All-Inclusive gibt es nicht.

Am wichtigsten sind die Angaben zur Verpflegung. Viele Hotels bieten ihren Gästen mehrere Mahlzeiten täglich als Buffet. Normalerweise erhalten sie bei guter All-Inclusive-Versorgung drei Mahlzeiten täglich, wie bei der Vollpension. Hier wird manchmal getrickst und es sind nur zwei Mahlzeiten im Preis inbegriffen. Auch die ausgeschriebenen Snacks können Sie meist nicht immer kostenlos bekommen, sondern in vielen Fällen nur zu einer bestimmten Uhrzeit. Enthält ihr Hotel auch ein Á-la-Carte-Restaurant, sollten Sie unbedingt herausfinden, ob Sie auch dieses kostenlos nutzen können. Am meisten Verwirrung gibt es bei den Getränken. Der geneigte Urlauber erwartet natürlich, dass er zu jeder Tages- und Nachtzeit einfach zur Bar marschiert und sein alkoholisches oder nicht-alkoholisches Lieblingsgetränk ohne Aufpreis serviert bekommt. Weit gefehlt. In den meisten Hotels erhalten Sie lediglich landes- oder ortstypische Getränke kostenlos, die importierte Cola oder das gewohnte Bier müssen Sie dagegen teuer bezahlen. Zudem gilt das Angebot meist nur zu bestimmten Tageszeiten. Das Zeitfenster kann aber sehr kurz ausfallen.
Auch bei den Sportangeboten wird oft getrickst. Wenn Sie jeden Tag stundenlang Tauchen gehen möchten, sollten Sie schonmal die Reiseschecks bereithalten. In den meisten Fällen ist ein kostenloser Tauchgang nur einmal pro Urlaubswoche erlaubt oder auf eine Stunde pro Tag beschränkt. Zusätzlich müssen Sie noch die Ausrüstung mieten. Überprüfen Sie auch, zu welcher Tageszeit die Kinderbetreuung kostenlos ist, denn meist ist damit nur die Mittagszeit gemeint. Zudem bedeutet „Mehrsprachige Betreuung“ nicht immer, dass auch Deutsch gesprochen wird. Zu guter Letzt lauern auch am Strand und in der hoteleigenen Disko noch weitere Stolperfallen. Bei einem guten All-Inclusive-Hotel sollte der Liegestuhl am Strand auf jeden Fall im Preis inbegriffen sein, genau wie der Eintritt in die Disko. Wenn Sie aber bereits im Vorfeld auf all diese Stolperfallen achten und die Beschreibungen genau durchlesen, können Sie auch einen hervorragenden All-Inclusive-Urlaub verbringen, bei dem alle Ihre Wünsche in die Tat umgesetzt werden. Kostenlos!

Die lebendige Antike – Kultururlaub in Griechenland

Kaum ein Land bietet so viele Sehenswürdigkeiten wie Griechenland und die griechischen Inseln. In dieser Region entwickelte sich seit dem 8. Jahrhundert vor Christus die bedeutendste Hochkultur Europas, die sogar das antike Rom maßgeblich geprägt hat. Auch die Entwicklung der griechischen Antike verlief in mehreren Stadien, von denen das Erste etwa in den Jahren 700 bis 500 vor Christus stattfand. Bereits in dieser Zeit wurden die Grundpfeiler des modernen Abendlandes gelegt, etwa die Epen „Ilias“ und „Odyssee“ des berühmten Dichters Homer. Auch die Olympischen Spiele sind ein Vermächtnis des antiken Griechenlands, denn diese wurden auf mindestens 776 vor Christus zurückdatiert. In den Ausgrabungen bei der Stadt Olympia wurden die Ruinen mehrerer Tempelanlagen gefunden, die zeitlich sogar noch viel weiter zurückreichen. Etwa zwischen 467 und 406 v. Chr. wurde die berühmte Akropolis von Athen geschaffen. Diese befindet sich etwa 150 Meter oberhalb der heutigen Hauptstadt und ist seit 1986 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Zentrum des antiken Glaubens war das Orakel von Delphi, dessen Prophezeiungen die Geschicke mächtiger Feldherren und des gesamten Landes mitbestimmten. Die Überreste des Orakels gehören ebenfalls zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Griechenland. Diese Beispiele vermitteln jedoch nur einen sehr geringen Einblick in die umfangreichen Hinterlassenschaften der ersten europäischen Hochkultur. Beinahe jede griechische Insel, von denen es sprichwörtlich Tausende gibt, lockt mit eigenen Hinterlassenschaften der Antike und jeder Stein der Ruinen erzählt die Geschichte vieler Leben. Wer sich also nur im Mindesten für Kultur und die Wurzeln Europas interessiert, kommt um eine Griechenland Reise nicht herum.


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