Trekking-Tipps für Einsteiger – Der Rucksack

Sparen ist ja gut und schön, doch bei manchen Dingen rächt sich die „Geiz ist geil“-Mentalität bitter. Ein guter Rucksack zum Beispiel ist kein Luxus, sondern einfach lebensnotwendig. Wer über mehrere Tage und Wochen hinweg 10-15 Kilogramm Gepäck mit sich herumschleppt – mehr sollten es nicht werden, wenn man einigermaßen schnell und gutgelaunt vorankommen will – der braucht einen Rucksack, der auch was aushält. Das heißt erstens: Achtet beim Kauf auf gut verarbeitetes Material! Das gilt vor allem für die Befestigung der Gurte. Dünne Plastikschnallen sind in diesem Fall eine Todsünde, da sie unter Belastung nur allzu schnell brechen. Und dann steht ihr mitten in der Wildnis und dürft euren Rucksack hinter euch her schleifen…

Und wenn wir schon bei den Gurten sind: Breit und gut gepolstert ist die Devise. Denn nur so schneiden sie nicht ein (oder nicht so sehr ein ;-)), so dass man sich den Rucksack auch noch am x-ten Trekking-Tag ohne schmerzverzerrtes Gesicht umschnallen kann. Damit Schultern und Rücken nicht zu sehr belastet werden, ist neben den normalen Schultergurten auch ein ebenso gut gepolsterter, genau an den Körper anpassbarer Hüftgurt Pflicht.

Praktisch ist es außerdem, wenn der Rucksack viele zusätzliche Fächer und/oder Schnallen hat, an denen sich weitere Gegenstände oder Taschen befestigt werden können. So lassen sich Kleinigkeiten griffbereit verstauen und schnell wiederfinden. Das macht besonders Sinn für Sachen, die man häufig zwischendurch braucht, wie etwa Müsliriegel, Trinkflaschen oder Taschentücher. Denn wenn man jedesmal, wenn man einen Happen essen möchte, anhalten muss, den Rucksack aufschnüren und im unübersichtlichen Inneren herumwühlen muss, verzichtet man irgendwann lieber auf die Stärkung – keine gute Idee auf einer langen Wanderung!

Und wie viel muss man nun für so einen tollen Trekking-Rucksack bezahlen? Natürlich kommt es hierbei noch darauf an, wie viel Liter das gute Stück fassen soll. Prinzipiell sollte man jedoch nichts unter 150-200 Euro kaufen – außer natürlich, der Preis wurde heruntergesetzt. Denn auch im Trekking-Bereich gibt es Modezyklen, die sich von Saison zu Saison ändern können. Und nur weil der Rucksack nicht im aktuellen Rot, sondern immer noch im dezenten Dunkelgrün erstrahlt, ist er selbstverständlich nicht schlechter.

Advertisements

1 Response to “Trekking-Tipps für Einsteiger – Der Rucksack”


  1. 1 Leser 17. November 2010 um 1:43 pm

    Habe einen deuter rucksack und bin damit super zufrieden. find den leider grad nicht im inet. es ist ein spezieller frauenrucksack, ich finde, er sitzt besser, aber das solltest du ausprobieren. an meinem ist superpraktisch, dass man ihn nicht nur von oben vollstopft, sondern wie eine reisetasche aufmachen kann. ausserdem gibts ne möglichkeit, die gurte wegzupacken (kann ich schlecht beschreiben, es wird hinten nochmal stoff drüber gemacht und dann mit reißverschluss u), das ist beim fliegen sehr gut (kann dann normal aufgegeben werden und nicht bei sperrgepäck). Hab ihn im ausland billiger bekommen, hier hat er glaub ich neu 150 euro gekostet. es gibt aber auch viel billigere. ich würds davon abhängig machen, wie lange zeit du den rucksack am stück trägst und wie oft du ihn wohl verwenden wirst.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s




Themen

Advertisements