Archiv für Juli 2009

Whale Watching in der Bucht von Samana

Eine Sehenswürdigkeit der ganz besonderen Art kann man bei einer Reise in die Dominikanische Republik erleben. In der wunderschönen Bucht von Samana tummeln sich zwischen Dezember und Mai die gigantischen Buckelwale gleich rudelweise dort. Normalerweise sind die bis zu 15 Meter langen Meeessäuger in arktischen Gewässern zuhause, doch jedes Jahr kehren sie nach Samana zurück, um sich dort zu paaren, ihre Jungen zu gebären und diese großzuziehen. Wenn man sich zu dieser Zeit gerade im Urlaub in der Dominikanischen Republik befindet, sollte man sich einen Besuch bei den Walen keinesfalls entgehen lassen.
Nur noch rund 125000 der friedlichen Tiere gibt es noch weltweit und so wird in der Bucht von Samana peinlichst genau auf artgerechte Durchführung der Whale Watching Touren geachtet. Mit dem Boot geht es in die Bucht und man kommt den Tieren bis auf wenige MEter nahe. Ein organisierter und kommentierter Ausflug kostet umgerechnet etwa 75 Euro, die aber sehr gut angelegt sind. Solch ein Anblick bietet sich nur einmal im Leben.

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Für alle Fälle – Die Reiseapotheke

Endlich ist er da, der wohl verdiente Jahresurlaub. Schon seit Moanten ist die Mallorca Reise gebucht, man ist gerade angekommen und hat sich erst wenige Tage eingelebt und dann das: Man wacht morgens auf, fühlt sich unwohl, hat Hals-, Kopf- oder Gliederschmerzen und damit ist der Urlaub schon fast gelaufen. Wohl dem, der eine gut sortierte Reiseapotheke mit im Gepäck hat. Nicht nur in Zeiten der Schweinegrippepandemie sind ein paar Hausmittel und Medikamente im Koffer ein Garant für einen sorgenfreien Urlaub.
Ein Arztbesuch im Ausland kann ohne Reisekrankenversicherung ziemlich teuer und nervenaufreibend sein. Daher sollte man diese zu eigentlich jeder Reise mit dazu buchen. Bei leichten bis mittleren Beschwerden kann man sich jedoch sehr gut selbst helfen. Unverzichtbar ist ein Desinfektionsmittel, denn die Hygienevorschriften werden auch in gesäuberten Mittelklassehotelzimmern nicht immer eingehalten. Mindestens genauso wichtig ist ein Medikament gegen Durchfall, denn dieser ist die häufigste Erkrankung, mit der sich Urlauber herumschlagen müssen. Auch ein Breitbandantibiotikum sollte sich in der Reiseapotheke befinden, denn dieses macht zuverlässig jeder mittelschweren Erkrankung den Garaus. Letztendlich sollte man noch Pflaster, Wundsalbe, Blutdruckmedikamente und natürlich Kopfschmerztabletten dabei haben, dann ist man vor den häufigsten Urlaubserkrankungen bestmöglich geschützt.
Vor dem Antritt der Reise empfiehlt es sich auch, die Internetpräsenz des Deutschen Auswärtigen Amtes zu besuchen und sich dort über Pflichtimpfungen, Gesundheitstipps und Einreisebestimmungen des Urlaubslandes zu informieren. So steht einem erholsamen Urlaub nichts im Wege.

Schweinegrippe auf Mallorca

Nach neuesten Pressemeldungen kehren immer mehr Deutsche krank aus dem Urlaub zurück. Infiziert sind sie mit der ominösen Schweinegrippe. Vor dieser wird schon seit Monaten gewarnt , als hätten sich Pest, Syphillis und Aids zu einer Krankheit verschmolzen, die nur darauf wartet, von Mallorca aus die Menschheit auszurotten. „Hunderte“ hätten sich nach Angaben der BILD-Zeitung schon auf Mallorca angesteckt. Doch wie gefährlich ist das neue Supervirus eigentlich?
Fakt ist, weltweit starben bisher rund 1000 Menschen an der höchst ansteckenden Krankheit. Fakt ist aber auch, dass unter den Todesfällen hauptsächlich Menschen mit ohnehin stark geschwächtem Immunsystem waren und dass moderne Grippemittel bisher noch sehr zuverlässig die Infektion bekämpfen. Viele der Infizierten bemerkten nicht einmal, dass es sich um die Schweinegrippe und keine normale Grippe handelte. Ohne Medikamente kann die Schweinegrippe aber auch für gesunde Menschen gefährlich werden. Die größte Gefahr geht wohl von einer zukünfitgen Mutatuion des Virus aus.
Doch was ist von den Horrormeldungen aus Mallorca zu halten, es sei eine junge, gesunde Frau an der Krankheit gestorben? Bislang wurde weder die Identität der Frau restlos geklärt, noch ihr vorheriger Gesundheitszustand. Da jedoch kein bekanntes Medikament half, gibt dies für die spanischen Behörden doch Anlass zur Sorge, denn Sie könnte bereits in mutiertes Virus in sich getragen haben. Insgesamt kann man die Horrormeldungen mehrerer mittelmäßig seriöser Zeitungen unter der Rubrik „Panikmache und Sensationslust“ einordnen, denn selbst wenn man sich im Urlaub mit der Schweinegrippe infizieren sollte, ist das noch lange kein Anlass, sein Testament zu schreiben. Natürlich sollte man zur Zeit die üblichen Hyginetipps beim Mallorca Urlaub etwas mehr beachten, als man es normalerweise tun würde. Vor allem Kinder und gsundheitlich angeschlagene Menschen sollten bei Verdacht sofort einen Arzt aufsuchen. Die Statistik abseits der Pressemeldungen zeigt jedoch, dass vom H1N1-Virus eine weitaus geringere Gefahr ausgeht, als dem Bürger durch die Medien suggeriert wird. Den Urlaub sollte man sich aber auf keinen Fall verderben lassen.

Das luxuriöseste Hotel der Welt

Unglaubliche 321 Meter misst das Burj al Arab, seines Zeichens das größte und luxuriöseste Urlaubshotel der Welt. Damit ist es beinahe ganauso hoch wie der Eiffelturm. Zu finden ist der „Turm der Araber“, wie das monumentale Bauwerk übersetzt heißt, natürlich in Dubai, der Stadt der Superlativen. Alleine die Baukosten sind eine Superlative für sich, denn die Entstehung kostete rund 1,5 Milliarden US-Dollar. Die Bauform des Luxushotels erinnert an ein Segel und ist weltweit einzigartig. Im übertragenen Sinne steht das Segel für die glorreiche Vergangenheit des Emirates Dubai als Handelsmacht zur See und als Symbol für die Zukunftsorientierung der Stadt. Inklusive der Aufschüttung der künstlichen Insel, auf der das Burj al Arab errichtet wurde, wurden für den Bau fünf Jahre benötigt.
Als einziges Hotel des Erdballs trägt das Burj al Arab sieben Sterne. Diese wurden ihm jedoch von der Presse verliehen, denn die offizielle Kathegorisierung sieht auch bei solch einem Luxustempel nur maximal fünf Sterne vor. Im Inneren hat man die Auswahl zwischen einer Suite mit entweder 170, oder gleich unglaublichen 780 Quadratmetern. Andere Zimmerarten gibt es nicht. Zudem verfügt das Hotel über acht integrierte Restaurants, eine Menge Freizeitmöglichkeiten und sogar gekülte Swimmingpools. Leider ist das Burj al Arab für den Otto-Normal-Urlauber kaum zu bezahlen, doch ein bisschen vom Luxusurlaub träumen ist erlaubt.

Reiseweltmeister Deutschland

Im Jahr 2008 war die heile Reisewelt der Deutschen noch in Ordnung. Satte 85 Milliarden US-Dollar wurden von deutschen Bürgern umgerechnet im letzten Jahr in Urlaub investiert, bevorzugt im Ausland. Zu den beliebtesten Reisezielen gehörten dabei Spanien und die spanischen Inselketten der Kanaren und Balearen. Damit war Deutschland im Jahr 2008 noch überragender Reiseweltmeister, noch vor den USA. Um die Jahreswende versprachen die Prognosen der Tourismusindustrie trotz Wirtschaftskrise, dass unter deutschen Bundesbürgern an der Fernreise auch zukünftig wohl nicht gespart werde.
Die Realität sieht nun, Mitte 2009, etwas anders aus. Die Deutschen verreisen zwar noch immer gerne, doch der Trend geht ganz klar hin zu Lastminute Reisen und vor allem hin zum Urlaub in der Heimat. Es muss dabei zwar nicht Gran Balkonia sein, doch Ziele an der Nord- und Ostsee sowie in den Bergregionen sind dieses Jahr höchst angesagt. Manchmal wird für die Buchung nicht einmal mehr ein Reisebüro herangezogen, sondern auf eigene Faust eine Ferienwohnung oder ein Hotel gesucht. Zudem sind die Deutschen sehr zurückhaltend geworden, was langfristige Buchungen angeht, selbst wenn die Angebote für Frühbucher im Jahr 2009 auf rekordverdächtig niedirgem Preisniveau lagen. Zu groß ist die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes oder vor Lohnkürzungen.
Wie groß diese Angst ist, zeigt sich auch am Reisezietraum. Der Trend geht ganz klar zu immer kürzerem Urlaub, meist nur noch rund eine Woche. Das Motto lautet: „Besser kurz und nah verreisen als kein Jahresurlaub“. Wer sein Einkommen noch egsichert sieht, greift in diesem Jahr bei einer Fernreise bevorzugt zu einem All-Inclusive-Angebot. Diese bieten den Vorteil, dass der Urlauber die Gesamtkosten besser kalkulieren kann. Somit ist die Türkei das Urlaubsland, welches am ehesten von der Sicherheit der All-Inclusive-Angebote profitiert. Seit Beginn der touristischen Entwicklung setzt das Reiseland Türkei vornehmlich auf Clubshotels mit Rundumservice.
Insgesamt ist die Reiselust der Deutschen im Jahr 2009 also ungebrochen. Im Zuge der Wirtschaftskrise wird jedoch versucht, durch überschaubare Preise, Kurzurlaub und nahe gelegene Ziele in der Heimat das Geld zusammenzuhalten. Somit trifft die Wirtschaftskrise eher die großen deutschen Reiseveranstalter und europäische Ziele, die inländische Tourismusindustrie kann sich jedoch auf ein gutes Urlaubsjahr freuen.

Die besten Ziele für Surfer

Surfen ist ein Hobby, was sich in deutschen Landen leider kaum ausüben lässt. Zwar bieten Nord- und Ostsee manchmal gute Windverhältnisse für Surfer, doch irgendwie ist es einfach nicht das Selbe. Doch wenn man ohnehin gerade seinen Jahresurlaub plant, warum das Ziel nicht nach guten Surfbedingungen auswählen? Viele entscheiden sich auch für einen kompletten Surfurlaub, doch das Reiseziel will gut gewählt sein, damit die Bedingungen auch zu den eigenen Fähigkeiten passen. In Europa finden Sie die besten Winde auf den Kanaren. Vor allem Fuerteventura ist der Tipp schlechthin unter Fortgeschrittenen und Profis, denn dort fidnen alljährlich die Meisterschaften im Speedsurfen statt. Auf den Balearen zieht es erfahrerne Surfer meist an die Playa d’en Bossa auf Ibiza. Auch diese Region ist unter Windsurfern sehr beliebt, denn die klimatischenVerhältnisse bringen fast das gesamte Jahr über herorragende Winde.
Außerhalb Europas liegen die beliebtesten Surfziele auf den Malediven, in Asutralien, an den Küsten der USA und natürlich auf Hawaii. Dort entstand der Sport ursprünglich, auch wenn auf Hawaii traditionell ohne Segel gesurft wird.
Wer die Sportart selbst einmal ausprobieren will, dem sei etwas Übung nahegelegt. Am besten versucht man schon im Vorfeld des Urlaubs das Aufsteigen zu üben, damit man an den schönsten Stränden der Welt nicht erst stundenlang mit dem Segel kämpfen muss.

Trendsport Joggen

Entscheidet man sich an einem sonnigen Sonntagnachmittag einen gemütlichen Spaziergang im nahegelegenen Park oder Wald zu machen, begegnet man ihnen in Scharen: Den Joggern und Läufern. Es scheint beinahe so, als wäre eine Art „Laufkrankheit“ ausgebrochen, die weite Teile der Bevölkerung erfasst hat und immer weiter um sich greift.  Joggen ist Trend. Doch warum eigentlich? Das Erfolgsgeheimnis beruht auf drei Prinzipien.

Erstens: Joggen ist günstig.

Im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten muss man keinem Verein oder Club beitreten, um etwa die Grundtechniken zu erlernen. Wer sich dennoch weitergehend informieren möchte, der findet entsprechende Trainingstipps, Dehnungsübungen und Ernährungshinweise auch im Internet, z.B. in diversen Laufforen. Und auch das Trainingsgelände wird kostenlos zur Verfügung gestellt, denn wer nicht gerade durch das Naturschutzgebiet des UNESCO Weltnaturerbes joggen will, muss normalerweise für die Runden durch Wald und Feld keinen Eintritt zahlen. Auch Ausrüstung benötigt man nicht sonderlich viel, zumindest nicht als Anfänger. Da reichen auch alte Sportklamotten und natürlich die Laufschuhe. Bei denen sollte man übrigens nicht sparen, besonders wenn man öfter als zwei Mal die Woche läuft: Die Gefahr von Gelenkschäden (insbesondere Knieschäden) ist einfach zu hoch.

Zweitens: Joggen kann man immer.

Nun ja, fast immer. Besonders angenehm ist das Laufen natürlich bei Sonnenschein, Vogelgesang und Co. Doch wen die Sucht erst einmal so richtig gepackt hat, der schnappt sich einfach die Regenjacke und los geht’s. Auch Joggen im Winter ist eher Geschmackssache, aber keineswegs unmöglich. Man sollte sich auf jeden Fall etwas wärmer einpacken und es vermeiden, durch den Mund zu atmen, um sich keine Atemwegserkrankung einzufangen. Sieht man von den unterschiedlichen Jahreszeiten ab und wendet sich eher dem normalen Berufsalltag zu, so ist Joggen die ideale Sportart für Davor, Zwischendurch oder Hinterher. Frauen sollten jedoch nach Einbruch der Dunkelheit weder alleine, noch auf unbeleuchteten oder abgelegenen Strecken unterwegs sein.

Drittens: Joggen kann jeder.

Vom Kind bis zum Senior trifft man jede Altersgruppe an. Selbst Kleinkinder werden nicht verschont: Der Babyjogger ist eine Art modifizierter Kinderwagen, mit dem Mama oder Papa den Nachwuchs joggender Weise durch die Gegend kutschieren kann. Dennoch gilt: Je nach Alter, Gewicht und sonstiger körperlicher Befindlichkeit sollte ein gewisser Pulswert nicht überschritten werden. Die Faustregel „220 minus Lebensalter“ ist allerdings zu ungenau, um eine wirklich verlässliche Orientierung zu bieten. Einfacher und sinnvoller ist es, auf die eigene Atmung zu achten. Wer sich während dem Laufen noch unterhalten kann, bleibt im ungefährlichen Bereich. Wer zu viel tratscht, läuft jedoch wiederum Gefahr zu trödeln. 🙂


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